URL-Struktur ist Teil der On-Page-Optimierung – aber ein kleiner Teil. Trotzdem verbringen manche Anfänger Stunden damit, URLs zu optimieren, während wichtigere Baustellen ignoriert werden.
Was tatsächlich relevant ist:
- Kurze, lesbare URLs sind besser als lange Parameter-Ketten. "example.de/schuhe/laufschuhe" ist gut. "example.de/?cat=12&id=4892" ist schlecht.
- Das Hauptkeyword in der URL schadet nicht – hilft aber nur minimal.
- Verwende Bindestriche, keine Unterstriche. Das ist eine offizielle Google-Empfehlung seit Jahren.
- Ändere bestehende URLs nur, wenn du Redirects setzt. Kaputte Links sind schlimmer als suboptimale URLs.
Was du ignorieren kannst: die genaue Tiefe der URL-Struktur. Ob eine Seite unter /blog/kategorie/artikel oder direkt unter /artikel liegt, hat kaum messbaren Einfluss.
Fazit: Richte URLs vernünftig ein, wenn du eine Seite neu aufbaust. Für bestehende Seiten lohnt sich die Arbeit selten.