Ja, Ladezeit ist ein Rankingfaktor. Aber nein, eine Seite, die 0,8 statt 1,2 Sekunden lädt, wird deshalb nicht automatisch besser ranken.
Was die Geschwindigkeit tatsächlich beeinflusst: die Nutzererfahrung – und indirekt die Absprungrate. Wenn eine Seite auf dem Handy vier Sekunden braucht, verlässt ein großer Teil der Besucher sie sofort.
Schritt für Schritt zur Verbesserung:
- Messe zunächst mit Google PageSpeed Insights oder GTmetrix – kostenlos und ausreichend für den Anfang.
- Bilder sind meist das größte Problem. Komprimiere sie mit Tools wie Squoosh oder TinyPNG.
- Prüfe, ob du unnötige Plugins oder Skripte lädst. Jedes zusätzliche JavaScript kostet Zeit.
- Aktiviere Browser-Caching – das geht bei den meisten CMS-Systemen per Plugin.
Lass dich nicht von perfekten PageSpeed-Scores besessen machen. Ein Score von 75 mit gutem Content schlägt einen Score von 100 mit dünnem Inhalt fast immer.